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Konzert der Superlative in der St. Petrikirche Soest

Mit Standing Ovation wurden die über 100 Musiker des Schulorchesters der Christian-Rohlfs-Realschule Soest und der Hellwegmusikanten Erwitte am Samstag in der St. Petrikirche belohnt, nachdem die letzten Töne der klanggewaltigen Rockballade Music verklungen waren. Prompt forderte das nunmehr stehende Publikum eine Zugabe, welche die Musiker gerne erfüllten: So vereinten sich über 100 Musiker des Schulorchesters, des Jugendorchesters der Hellwegmusikanten und schließlich die Hellwegmusikanten Erwitte selbst im Chorraum der sehr gut gefüllten St. Petrikirche, um gemeinsam mit „Tochter Zion“ den adventlichen Abschlussakkord zu setzen. Das Schulorchester der CRRS Soest hatte die Idee, erstmals in seinem sechsjährigen Bestehen ein eigenes Kirchenkonzert zu veranstalten und lud als befreundetes Orchester die Hellwegmusikanten aus Erwitte ein. Das Orchester vom Paradieser Weg eröffnete das Konzert und stimmte mit „Alle Jahre wieder“ harmonisch auf die Adventszeit ein. Der Hausherr Pfarrer Bernd-Heiner Röger und Schulleiterin Regina Meininghaus begrüßten die rund 400 Besucher und übergaben die Moderation an den Dirigenten Dirk Ruholl, der als Lehrer der CRRS die musikalische Leitung des Schulorchesters innehat, zugleich auch Dirigent der Erwitter Hellwegmusikanten ist. Mit Stücken wie „Let it snow“, „You´ll be in my Heart“ oder „Londonderry Air“ stimmte das Schulorchester in die besinnliche Zeit ein. Mit dem „Phantom oft he Opera“ lagen die Musiker genau im Trend der Zeit, denn inzwischen werden beide Teile des Musicals auf deutschen Bühnen erfolgreich aufgeführt und beworben. Zusammen mit dem Jugendorchester der Hellwegmusikanten war danach die Ballade „Tears in Heaven“ von Eric Clapton und „Let it go“ aus dem Disneyfilm „Frozen“ ein gelungenes Klangerlebnis. Britta Husemann übernahm als Leiterin des Jugendorchesters Erwitte dann den Dirigentenstab und intonierte eine Passage aus Händels Feuerwerksmusik und den Pop-Hit „Imagine“. Das Hauptorchester der Hellwegmusikanten spielte sich danach mit einem Arrangement des Pachelbel-Kanons in D-Dur, Angels und dem Filmklassiker „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ in die Herzen des Publikums. Solistisch trat das Orchester mit einem Klarinettentrio von Mozart, „I do it for you“ (Saxophon) und dem Trompetensolo „My secret Lovesond“ in Erscheinung. Der Musiklehrer der CRRS, Hermann Leu, der alle Orchester am E-Piano begleitete, bewies mit einer eigenen Improvisation des Hauptthemas zu dem Film „Schindlers Liste“ sein Können. Vor dem Höhepunkt, der Rockballade Music von John Miles, überzeugte die Soesterin Lina Pohl am Tenorsaxophon mit einer Arie aus der Oper Rinaldo von Georg Friedrich Händel. Sie ist ehemalige Schülerin der CRRS und somit auch Mitglied des Schulorchesters und spielt - wie auch weitere Soester Musikerinnen und Musikern - aktiv bei den Hellwegmusikanten Erwitte. Am Ende des 1 ¾ stündigen Konzerts waren sich Zuhörer und Musiker allesamt einig:„Das muss im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden!“, so der Orchesterchef Dirk Ruholl.

 

 
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