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Erste-Hilfe Kurs der Johanniter kam bei Schülern des 8. Jahrgangs gut an

Für viel Spaß und Begeisterung sorgte der Erste-Hilfe Kurs für den Führerschein bei den Schülern, der jeweils an zwei Nachmittagen nach dem Unterricht im Aufenthaltsraum der CRRS stattfand.

Nach dem Mittagessen fanden sich alle gegen 13:45 Uhr im Aufenthaltsraum bei Herrn Wischnewski ein. Hauptberuflich ist er Sanitäter bei den Johannitern. Zuallererst gab jeder einen Zettel mit seinem Namen und der Adresse für die Urkunde ab, die alle, die bestanden hatten, später erhalten sollten. Dann wurden Gruppen eingeteilt, von denen jede eine Unfallszene dargestellt bekam, bei der sie erläutern sollte, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten wären. Herr Wischnewski war damit sehr zufrieden. Er stellte auch fest, dass alle Gruppen den Begriff ,,Den Krankenwagen rufen“ verwendeten. Als Nächstes standen Herzmassage, Beatmung und die stabile Seitenlage auf dem Plan. Zur Herzmassage drückt man 30 Mal auf den Brustkorb und beatmet dann zwei Mal entweder durch Mund oder Nase, dieses sollte man so lange machen, bis der Rettungswagen eintrifft. Für eventuelle Missverständnisse: Zu dieser Übung standen spezielle Dummies zur Verfügung, die mit einer sterilen Maske überzogen wurden, die jeder Schüler erhielt und nach der Übung wieder abgeben musste.

Am zweiten Tag des Kurses stand das Verbinden von Knochenbrüchen, Wunden und anderen Dingen an. Alle Teilnehmer bekamen ein Übungspaket mit Verbänden und Pflastern, mit denen sie ihren Nachbarn verbinden konnten. Für die abschließende Prüfung sollten wieder Zweiergruppen gebildet werden. Dafür wurde eine Gruppe auf den Flur geschickt, während im Aufenthaltsraum Unfallszenarien vom ohnmächtigen Schüler, der sich beim Kippeln mit dem Stuhl den Kopf am hinteren Tisch heftig gestoßen hatte, über einen kompletten Motorradunfall, bis hin zur abgetrennten Hand nachgestellt wurden. Die einzige Dreiergruppe, die den Motorradunfall bearbeiten sollte, ließ einfach zwei Beteiligte, darunter ein Dummy, außer Acht und kümmerte sich nur um einen der Beteiligten. Als sie dann noch den Pizza-Service anriefen, wiederholte Herr Wischnewski die Übung, die bald aber genauso reibungslos und glatt verlief wie bei allen anderen. Alle Schüler und Schülerinnen bestanden den Kurs.

Johannes Capodiferro, 8 b

Crash-Kurs NRW

Am 27.05.2014 fand an unserer Schule der Crash-Kurs NRW statt. Dieses Projekt wird von der Polizei Nordrhein-Westfalen organisiert. Uns wurden verschiedene Erfahrungen von Sanitätern, Ersthelfern, Polizisten und auch von einem Betroffenen übermittelt. Dabei wurden schwere Unfälle mit starken Personenverletzungen und sogar Toten gezeigt. Es war sehr schockierend, wie schnell sich ein Menschenleben in einem Augenblick verändern kann. Man muss nicht einmal selbst schuld sein. Wir hatten einen Bertoffen an unserer Schule, der in seiner Jugend mit seinem Motorrad unterwegs war. Er hatte noch Träume und hatte bis zu dem Unfall ein normales Leben. Doch dann hat sich in seinem Leben auf einen Schlag alles verändert. Ihm wurde von einem angetrunkenen Autofahrer die Vorfahrt genommen, seitdem ist er an den Rollstuhl gebunden. Er bekommt jeden Tag viermal Besuch vom Pflegedienst, da er nichts mehr alleine machen kann. Er wird niemals mehr ein normales Leben führen und er kann nicht einmal etwas dazu. Ich hoffe, dass der Crash-Kurs NRW vielen Jugendlichen etwas zu denken gegeben hat und dass diese sich im Straßenverkehr richtig verhalten.

Mir persönlich hat der Crash-Kurs NRW sehr gut gefallen und ich kann jedem Jugendlichen dazu raten, sich diese Veranstaltung einmal anzuschauen.

 

Philipp Bußmann, 10d

Plant-for-the-Planet Akademie

Am Samstag, dem 9. März kamen 64 Kinder aus 22 Schulen zur 1. Plant-for-the-Planet-Akademie in Soest. Diese fand an der Christian-Rohlfs-Realschule statt. Dabei lernten die Schüler eine Menge über die Klimakrise, die eigenen Möglichkeiten etwas dagegen zu tun und pflanzten unter erschwerten Bedingungen 160 Bäume als Zeichen für die geforderte Klimagerechtigkeit.

 

Zunächst wurden die Kinder durch das Moderatorenteam, die Organisatorin Frau Bracht, sowie die Volksbank Hellweg und die Bürgerstiftung Soest - als Unterstützer der Akademie - begrüßt.

Nach einem ersten spielerischen Kennenlernen erfuhren die Kinder dann von dem Klimabotschafter Timo Bracht, Schüler der Klasse 7c der Christian-Rohlfs-Realschule, mehr darüber, was die Klimakrise eigentlich ist und was Plant-for-the-Planet dagegen unternehmen möchte. In der anschließenden Fragerunde zeigten die Kinder ihr enormes Vorwissen, erklärten sich gegenseitig die verschiedenen Formen der Stromgewinnung - vom Kohlekraftwerk bis hin zum Gezeitenkraftwerk - und diskutierten, inwiefern sich damit die Klimakrise abschwächen lässt.

Gestärkt durch leckere Brezeln durften die Kinder dann im Weltspiel selbst überlegen, wo auf der Welt wie viele Menschen leben, wie viel Geld sie verdienen, wie viel CO2 sie ausstoßen und wie stark sie von den Folgen der Klimakrise betroffen sind. Dabei entdeckten sie, dass gerade wir Europäer und die Nordamerikaner pro Kopf einen sehr hohes Einkommen haben und sehr viel CO2 ausstoßen, aber dass die Folgen unseres Handelns Kontinente mit recht geringem Einkommen (z.B.: Afrika und Asien) ausbaden müssen und viel stärker von den schlimmen Folgen der Klimakrise betroffen sind; wie ungerecht!

Deshalb lernten die Kinder anschließend im Rhetoriktraining was einen guten Vortrag ausmacht und probierten dies in einer kurzen Rede auch direkt aus, damit sie Ihr Wissen über die Klimakrise möglichst gut weitergeben können.

Gleichzeitig übten sie allerdings den Schlachtruf „Stop Talking- Start Planting“, um andere aufzufordern endlich auch gegen die Klimakrise aktiv zu werden und Bäume zu pflanzen.

BauBus an der CRRS

Am 23. Februar 2017 besuchte der BauBus die CRRS und die Technikkurse der Jahrgangsstufen 7 bis 10 durften an dem Besuch teilhaben.

Dieser Bus wurde für diesen speziellen Zweck umgebaut. Der multimedial ausgebaute Linienbus fährt von Schule zu Schule und präsentiert interessierten Klassen auf anschauliche Weise die zahlreichen Berufe am Bau. Der Bus enthält neben verschiedenen bauhandwerklichen Aufgaben auch mehrere spannende Multimedia-Elemente.

Die Schülerinnen und Schüler wurden in Zweiergruppen aufgeteilt und pro Gruppe gab es einen farbigen Aufgabenzettel. Die jeweiligen Farben mussten sich dann im hinteren Teil des Busses treffen, denn dort wurde eine Präsentation gehalten, in der einige typische Bauberufe und die Ausbildung dazu vorgestellt wurden.

Danach ging es in den Zweiergruppen durch den Bus zu den einzelnen Stationen. Man musste Geräusche zuordnen, Gewichte schätzen und versuchen, möglichst viele Würfel mit einem Bagger in drei Minuten aufeinander zu stapeln.

Draußen konnte man noch den Bungee-Jump „seines Lebens“ machen, indem man in einer Kabine gefilmt wurde, woraufhin dieser Film in einen Bungee-Jump-Clip eingefügt wurde.

Bei alldem wurde großen Wert auf das Kennenlernen der Berufe gelegt; denn der Grund für den Besuch des Busses ist der Mangel an Fachkräften in diesem Bereich. Durch die interessanten Elemente der Vorführungen werden die Schüler auf spielerische Weise an über 20 Bauberufe herangeführt und können aktiv ausprobieren, ob sie dafür die notwendigen Fähigkeiten besitzen.

Jana Kussmaul, 10b

Besuch aus Kamerun

Am 17.03.16 besuchte Herr Horwan Gajwa unsere Schule. Er ist ein Deutschlehrer aus Kamerun, der für 3 Wochen in Soest war. Die evangelische Jugendkirche organisierte die Unterrichtsbesuche an der Christan Rohlfs Realschule sowie andere Veranstaltungen für Herrn Gajwa, um sich für die Jugendreise nach Kamerun zu bedanken.

Er erklärte uns, dass Kamerun in Zentralafrika liegt, genau neben Nigeria. Der Deutschlehrer freut sich, dass in seiner Stadt alle Religionen friedlich zusammenleben. Im nördlichen Teil des Landes gibt es viele Flüchtlingslager. Die Menschen fliehen vor Boko Haram einer Islamistischen Terrororganisation in Nigeria.

Herr Gajwa berichtete von seiner Schule, welche etwas außerhalb der Stadt liegt. Es ist eine christliche Schule, die nach dem französischen Schulsystem aufgebaut ist. In Kamerun gibt es keine Schulpflicht, trotzdem gibt es allein auf dieser Schule 1.290 Schüler und Schülerinnen. Die Zahl der Schüler wuchs in den letzten Jahren rasant, sodass neue Lehrer eingestellt wurden und die Schule erweitert wird. Bis das zusätzliche Gebäude errichtet ist, wurden einige Klassenräume mit Holzplatten aufgeteilt. Die Schüler können zwischen verschiedenen Sprachen wählen. Unterrichtet werden verschiedene Heimatsprachen, Deutsch, Spanisch, Englisch und Arabisch. Sehr stolz ist die Schule auf ihren Informatikraum.

Von: Nina Senftleben

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