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„Was soll ich nur werden?“ – Die Jahrgangsstufe 8 der CRRS zur Potenzialanalyse im BBZ

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich aus Sicht der Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren deutlich entspannt. Dennoch gelingt vielen Schulabgängern und –absolventen häufig kein nahtloser Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die duale Ausbildung.

Um dieses zuletzt genannte Problem gänzlich zu vermeiden, hat sich die CRRS dazu entschlossen, neben den bereits vorhandenen Bausteinen der Berufswahlorientierung

  • Betriebserkundungen
  • berufspraktische Projekte (Girls‘/Boys‘ Day)
  • praxisorientierte Lernphasen innerhalb des Fachunterrichts
  • Besuche im BBZ
  • Berufsberatung in der Schule
  • Schülerbetriebspraktika
  • Unterricht in Kooperation mit berufsbildenden Schulen
  • Bewerbungstrainings durch Unternehmen in der Schule
  • u. v. m.

einen weiteren Baustein ins Programm aufzunehmen: Eine Potenzialanalyse, die mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 im Berufsbildungszentrum Soest (BBZ) durchgeführt wurde. Dabei konnten an zwei Tagen die eigenen Stärken, sowie die individuellen Fähig- und Fertigkeiten herausgearbeitet werden. Die Jugendlichen wurden von externen Pädagogen mithilfe verschiedener Methoden auf Schlüsselqualifikationen (Initiative, Kommunikationstalent, Belastbarkeit, Teamfähigkeit u. v. m.) und berufliche Wünsche (Interessen, Motivationen, Ziele und Werte) durchleuchtet. Jeder Jugendliche erhielt abschließend in der CRRS ein ca. 30-minütiges Auswertungsgespräch und eine Mappe, die die Auswertung visuell unterstützt, ausgehändigt. Mithilfe der Potenzialanalyse haben die Jugendlichen zum einen nun einen verbesserten Ausblick auf ihre berufliche Zukunft und zum anderen die Möglichkeit, anhand ihrer Auswertungen zunächst den richtigen Praktikumsberuf zu finden. Denn das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum steht schon im Februar 2014 auf dem Terminkalender dieses Jahrgangs.

D. Ströbel

Galerie

 

Potenzialanalysen!? – Oder wie Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen auf die Berufswelt vorbereitet werden

Ende August nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der CRRS an Potenzialanalysen des IfBk (Institut für Bildungskooperation) auf dem Gelände des SBH-West in Soest teil. Die Potenzialanalyse ist der erste Schritt der Berufsorientierung im Rahmen des neuen Übergangssystems „Kein Abschluss ohne Anschluss“ des Landes NRW.

Für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen bedeutet Berufsorientierung zunächst, sich mit eigenen Interessen, Wünschen und Zielen auseinanderzusetzen, eigene Stärken zu erkennen und neue Potenziale zu entdecken. Aber auch die Beschäftigung mit Berufen und Berufsfeldern kann im Hinblick auf sich anschließende Berufsfelderkundungen oder Praktika schon von Interesse sein.

Die Schülerinnen und Schüler haben während der Potenzialanalyse verschiedene kreative und handlungsorientierte Aufgaben gelöst und sind dabei von geschulten Teamerinnen und Teamern beobachtet worden. Dabei ging es nicht darum, die Eignung für bestimmte Tätigkeiten oder mögliche Berufe festzustellen, sondern bereits vorhandene und möglicherweise noch verborgene Potenziale und Talente zu erkennen. Im Anschluss an jede Aufgabe haben sich die Schülerinnen und Schüler selbst eingeschätzt.

Zurzeit findet für jede Schülerin/jeden Schüler ein ca. 30-minütiges individuelles Reflexionsgespräch in den Räumlichkeiten der CRRS statt. In diesen Gesprächen werden die Selbsteinschätzungen der Schülerinnen und Schüler, die Beobachtungen der Teamerinnen und Teamer des IfBk sowie die Ergebnisse der Potenzialanalyse und die Ergebnisse des computergestützten Interessentests (geva-test® Talente-Check) reflektiert. Auf dieser Basis werden die nächsten Schritte der Schülerinnen und Schüler in der beruflichen Orientierung geplant.

Alle Ergebnisse werden in einer ausführlichen Dokumentation festgehalten.

D. Ströbel

Gefördert durch:

Quelle: www.ifbk-online.de

 

 

Förderunterricht Deutsch

In §1 des neuen Schulgesetzes ist das Recht der Schülerinnen und Schüler auf individuelle Förderung verankert.

Individuelle Förderung heißt nicht nur im Bereich Lesen und Rechtschreiben zu fördern, sondern - zugeschnitten auf die einzelne Schülerin und den einzelnen Schüler - in den Bereichen, in denen sie Verständnisschwierigkeiten haben oder noch nicht die Kompetenzen erworben haben, die für ihre Alterstufe erwartet werden.

Dies erfordert zunächst eine genaue Diagnose des Förderbedarfs und danach das Aufstellen eines individuellen Förderplans, damit vorhandene Defizite beseitigt werden können.

1. Fördern aus lernpsychologischer Sicht

Kinder, die am Beginn der Sekundarstufe erst über elementare oder verkümmerte Lese-Rechtschreibfähigkeiten bzw. Fähigkeiten im Leserverstehen u.ä. verfügen, haben häufig schon eine negativ verlaufende Lerngeschichte hinter sich, die sich in einer Lernstörung zeigt. Wenn die Ursachen, die für die Schwierigkeiten verantwortlich gemacht werden können, bekannt sind, kann der Versuch eines Neuanfangs im Aufbau einer positiven Lernstruktur gemacht werden.

2. Fördern in Kenntnis des Schreiblernprozesses

Der Schreiblernprozess führt über verschiedene Stationen. Zunächst muss erkannt werden, auf welchem Schreibniveau bzw. Kompetenzniveau sich das Kind befindet. Entscheidend ist zunächst dem Kind zu zeigen, wie viel es eigentlich schon weiß und beherrscht.

Beispiel Rechtschreibung:

Hinsichtlich der Rechtschreibung können vier für die Sekundarstufe relevante Strategien unterschieden werden, die die Entwicklung der Rechtschreibung widerspiegeln: die alphabethische Phase (Laut-Buchstabenzuordnung), die orthografische Phase (Anwenden orthographischer Regeln), die morphematische Phase (Unterscheidung von Wortbausteinen) und die wortübergreifende Phase (Satzzeichen, Rechtschreibung unter Einbeziehung syntaktischer Phänomene.)

Untersuchungen haben gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler nicht selten die alphabetische Phase nicht vollständig abgeschlossen haben, woraus sich grundlegende Fehler in der Rechtschreibung ergeben, die nur durch entsprechende Förderung beseitigt werden können.

Das heißt also ein Abholen der Schülerinnen und Schüler auf der Ebene, auf der sie stehen geblieben sind, und Weiterführen durch entsprechende Übungen zur nächsten Kompetenzstufe.

3. Fördern aus methodischer Sicht:

- die Lernkartei

Die kontinuierliche Arbeit mit der Lernkartei ist geeignet, zunehmend Rechtschreibgespür zu entwickeln und somit langfristig die Rechtschreibsicherheit zu verbessern.

- das Abschreiben

Richtiges Abschreiben ist sowohl ein Ziel als auch eine wichtige Methode im Rechtschreiblernprozess.

Was ist unter Abschreiben zu verstehen?

Abschreiben heißt, einen schriftlichen Text visuell aufnehmen, d. h. auch den Sinn aufnehmen, das Aufgenommene im Gedächtnis speichern und auswendig – aus der inneren Vorstellung – aufschreiben.

Beim Abschreiben werden also Sprache, Inhalte und Wortbilder über mehrere Kanäle (visuell, motorisch, evt. akustisch) mit unterschiedlichen Tätigkeiten (Lesen, Schreiben, Kontrollieren) aufgenommen und eingeprägt.

Damit wird deutlich, dass das Abschreiben keine sinnleere Technik ist, sondern Viel-Kanal-Lernen.

- Individuelle Förderaufgaben

Sie ergeben sich aus dem ermittelten Förderbedarf durch die entsprechende Förderdiagnose und den darauf abgestimmten Förderplänen.

4. Fördern und die Praxis in der CRRS

Zurzeit findet der Förderunterricht in den Klassen 5 und 6 in einem Umfang von einer Stunde in der Woche statt. Zu Beginn der Klasse 5 wird auf der Grundlage von Klassenarbeiten, Hausaufgaben, Übungsdiktaten der Förderbedarf ermittelt und eine Kleingruppe gebildet. Hierbei steht zunächst noch die Methode des Abschreibens und individuelles Aufarbeiten und Wiederholen des Unterrichtsstoffs mit Unterstützung des Lehrers im Vordergrund.

In Klassen 7 bis 10 bietet die CRRS eine individuelle Förderung in Kleingruppen an, sofern die Versetzung durch das Fach Deutsch gefährdet ist.

Auch für das Erreichen des Qualifikationsvermerks auf dem Zeugnis der Klasse 10 wird ein entsprechender Förderunterricht in Kleingruppen durchgeführt.

[1] Vgl. May, Peter: Die Hamburger Schreibprobe 1-9. Handbuch. vpm 2002. S.24ff.

PET-Vorbereitungskurs

im Rahmen der freiwilligen Arbeitsgemeinschaften

Die Christian-Rohlfs-Realschule bietet ihren Schülern seit dem Schuljahr 2007/08 die Möglichkeit einen Vorbereitungskurs zu belegen, der sie auf eine Cambridge Prüfung in Englisch als Fremdsprache vorbereitet (in Englisch: Preliminary English Test, kurz PET). Die Prüfung entspricht der Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für moderne Sprachen des Europarats (s. beigefügtes Informationsmaterial). Nach bestandener Prüfung erhalten die Schüler ein Zertifikat der University of Cambridge zusammen mit einer detaillierten Einzelaufstellung der Ergebnisse in den verschiedenen Prüfungsteilen (s. Wie ist die Prüfung aufgebaut?). Dieses Zertifikat attestiert dem Kandidaten, dass er/sie in der Lage ist, auf Englisch in Alltagssituationen schriftlich und mündlich zu kommunizieren. Es bescheinigt, dass sich der Kandidat einen weit über das Anfängerniveau hinausgehenden Wortschatz angeeignet hat und einen relativ differenzierten Katalog an Sprachmitteln für unterschiedliche Gesprächssituationen besitzt. Darüber hinaus belegt es, dass der Zertifikatsinhaber über das bloße Verstehen von Fakten hinaus in der Lage ist, in gesprochenem sowie schriftlichem Englisch auch Meinungen und Intentionen zu erkennen.

Auf Grund der Tatsache, dass der PET jedes Jahr weltweit über neunzigtausendmal in mehr als achtzig Ländern abgelegt wird, stellt dieses Zertifikat eine aussagekräftige Qualifikation für Schulabgänger bzw. Stellenbewerber dar, und wird mittlerweile von den meisten Arbeitgebern und Firmen im In- und Ausland anerkannt und geschätzt. Zudem bietet der PET eine wertvolle Orientierung für weiterführende Sprachkurse. In einigen Ländern wird dieses Zertifikat auch als sprachliche Zusatzqualifikation für ein Hochschulstudium akzeptiert.

Dieser Kurs wendet sich in erster Linie an Schüler und Schülerinnen, die sich bislang mit guten bis befriedigenden Leistungen im Fach Englisch ausgezeichnet haben, und somit durch die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Kurs bzw. an der Prüfung "belohnt" werden sollen. Ein weiterer entscheidender Faktor für die Berechtigung zur Teilnahme an diesem Kurs ist selbstverständlich auch die Motivation bzw. Leistungsbereitschaft. Damit wird durch dieses Kursangebot bewusst leistungsstärkeren bzw. leistungswilligeren Schülern eine Möglichkeit geboten, sich zu messen und zu verbessern und dadurch ihr Leistungspotential in stärkerem Maß auszuschöpfen, als das im Regelunterricht vormittags gewöhnlich der Fall ist. Für Teilnehmer dieses Kurses besteht kein Prüfungszwang. Die Kosten für die Anmeldung zur Prüfung betragen zurzeit 104 Euro.

Der Kurs gilt als freiwillige Arbeitsgemeinschaft.

Der PET besteht aus vier Teilen:

1.Leseverstehen

2.Texte schreiben

3.Hörverstehen

4.Freies Sprechen

Zu 1:

Im Teil "Leseverstehen" wird die Fertigkeit geprüft, Sachtexte von Schildern sowie aus Broschüren, Zeitungen und Zeitschriften zu lesen und zu verstehen. Es wird erwartet, dass der Prüfling die wesentliche Aussage sowie die Intentionen des Autors versteht und in der Lage ist, mit ihm unbekannten Vokabeln und Satzstrukturen umzugehen.

Zu 2:

Im Teil "Schreiben" werden Lückentexte ausgefüllt, Informationen in Formulare übertragen und eine Geschichte geschrieben oder ein Brief von etwa 100 Wörtern frei verfasst, wodurch die Beherrschung von Satzbau, Vokabular, Rechtschreibung und Interpunktion geprüft wird.

Zu 3:

Im Abschnitt "Hörverstehen" wird anhand von Durchsagen und Dialogen überprüft, inwieweit der Teilnehmer in der Lage ist, gesprochener Sprache zu folgen und ihr wesentliche Sachinformationen zu entnehmen sowie die Sprechabsicht zu benennen.

Zu 4:

Die mündliche Prüfung überprüft die mündliche Ausdrucksfähigkeit im Gespräch mit dem Prüfer sowie mit einem weiteren Prüfungsteilnehmer. Die Besonderheit hierbei ist, dass die beiden Prüfungskandidaten miteinander kommunizieren sollen, d.h. sie sind angehalten, möglichst häufig sinnvoll Bezug zu nehmen zu dem, was der Prüfungspartner zuvor geäußert hat (interaktive Gesprächsführung). Der Kandidat muss außerdem in der Lage sein, Fragen zur eigenen Person zu stellen und zu beantworten, sowie sich über seine Vorlieben und Abneigungen zu äußern.

 

PET- Kurs Schuljahr 2013 / 2014

Von den Teilnehmern des Kurses unterzogen sich sechzehn der Prüfung.

 

Ergebnis des Tests:

Sechzehn Prüflinge erhielten das Zertifikat, davon zwölf mit Auszeichnung.

Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden die o. g. Schüler/innen noch einmal in die Schule eingeladen und erhielten in einem entsprechenden Rahmen die Zertifikate.

 

Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft

Der Profilkurs für Schüler/Schülerinnen der 10. Klassen dient der beruflichen Orientierung im Hinblick auf „das Kaufmännische“.

Er ist interdisziplinär geplant, d. h. behandelt werden Inhalte der allgemeinen Wirtschaftslehre aus den Teildisziplinen BWL, VWL, Rechnungswesen, Wirtschaftsmathematik und Informationswirtschaft (hier insbesondere Kalkulation mit MS Excel).

Ziel ist es, die theoretischen Inhalte an die Lebenswelt der Schüler zu knüpfen, sodass z. B. typische Aspekte behandelt werden:

- Ohne Moos nichts los - Mit Einkommen auskommen!

- Kann ich von meinem Taschengeld ein Handy kaufen?

- Warum werden Brötchen teurer, nur weil es im April zu wenig geregnet hat?

- Web 2.0, warum plötzlich 1600 Gäste mit Tessa Geburtstag feiern wollen.

- Warum kostet auf dem Ettelsberg in Willingen die Bratwurst 2,50 € und auf unserem Stadtfest nur 1,50 €?

- „Schüler müsste man sein!“, sagt der 18-jährige KFZ-Lehrling, als er im Radio von den bevorstehenden Sommerferien hört.

- Öko-Energie – mehr als gute Laune.

Der Kurs wird von einem Diplom-Handelslehrer und Studienrat des Hubertus- Schwartz-Berufskollegs Soest geleitet, mit dem unsere Schule in mehreren Bereichen der Schulentwicklung kooperiert.

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