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Aktuelles

„Realschule bleibt ohne Hauptschüler“

Der am Samstag, den 23.November 2019 im Soester Anzeiger veröffentlichte Artikel von Herrn Holger Strumann sorgte in der Öffentlichkeit und Schulgemeinde für Unruhe und Unverständnis, welches sich in Leserbriefen vom 27. November  2019 darstellt. Diese Leserbriefe beziehen sich insbesondere auf eine Textpassage, in der Herr Strumann Frau Schumacher zitierte: Ein gemeinsamer Unterricht von Kindern mit Haupt- und Realschulempfehlung in der Klasse 5 könnte zu „Frustration bei den stärkeren Schülern“ führen.

Das Zitat entspricht so nicht der Wahrheit.

Da Frau Schumacher als Schulpflegschaftsvorsitzende im Namen aller Eltern gesprochen hat, veröffentlichen wir an dieser Stelle die Argumentation, die sie in der Schulausschusssitzung vom 21.11.2019 vorgetragen hat, damit weitere Falschinformationen unterbleiben.

Es geht auch nicht darum, dass „der Lehrkörper seine Hausaufgaben nicht gemacht habe“ (Leserbrief), ganz im Gegenteil, alle Kollegen und Kolleginnen arbeiten intensiv daran, die Schüler in Klasse 5 und 6 zu fördern, damit sie die Realschule erfolgreich durchlaufen können. Es besteht jedoch die Vorgabe, dass nach den Kompetenzerwartungen des Bildungsganges Realschule unterrichtet wird, selbst wenn in Klasse 7 der §132c greifen würde. Das heißt für Schülerinnen und Schüler mit einer Hauptschulempfehlung, die in der Klasse 5 und 6 an der Realschule unterrichtet werden, dass sie an diesem Niveau gemessen werden müssen. Damit ist die Möglichkeit der Differenzierung in Kompetenzerwartungen der Hauptschule, Realschule und des Gymnasiums, die an den Schulen des „gemeinsamen Lernens“, wie so schön im Leserbrief  betont  wird, nicht gegeben.

Schulleitung der CRRS

 

Klarstellung zu dem Artikel „Realschule bleibt ohne Hauptschüler“

In dem Zeitungsbericht vom 23.11.2019 „Realschule bleibt ohne Hauptschüler“ wurde ich in folgendem Zusammenhang zitiert. Ein gemeinsamer Unterricht von Kindern mit Haupt- und Realschulempfehlung in der Klasse 5 könnte zu „Frustration bei den stärkeren Schülern“ führen.

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich klarstellen, dass ich diese Aussage so nicht getroffen habe. Vielmehr habe ich von einer möglichen Frustration von Kindern mit Hauptschulempfehlung gesprochen, die in den Klassen 5 und 6 auch bei Anwendung des § 132c nach den Anforderungen des Bildungsgangs Realschule unterrichtet werden müssen, da eine Differenzierung der Bildungsgänge erst ab Klasse 7 möglich wäre.

Dies kann bei den schwächeren Schülern zu einem enormen Leistungsdruck führen, sodass die ersten zwei Jahre an der Realschule bei den Kindern von den Gefühlen des Misserfolgs und des Versagens begleitet werden könnten.

Weitere Informationen, sowie die Veröffentlichung der gehaltenen Argumentation bei der Schulausschusssitzung, können auf der Homepage der CRRS nachgelesen werden.

Sandra Schumacher Schulpflegschaftsvorsitzende CRRS

 

Das Argumentationspapier der Schulpflegschaft für das Rederecht bei der Schulausschusssitzung vom 21.11.19 finden Sie hier.

 

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