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Biologieraum wird zum Präparationssaal

Ehemaliger Schüler der Christian-Rohlfs-Realschule führt mit Biologiekursen der Jahrgangsstufe 8 Präparationen von Schweineherzen durch.

Felix Ademmer, ein ehemaliger Schüler der Christian-Rohlfs-Realschule, der inzwischen Humanmedizin im 2. Semester an der Medizinischen Hochschule in Hannover studiert, kehrte nicht allein an seine alte Schule zurück. Begleitet wurde er von seinen Kommilitonen Esther Molinski und Tim Krzemiew. Im Gepäck hatte die drei angehenden Mediziner eine Box mit Schweineherzen aus einer Großschlachterei, die für die Präparation zur Verfügung standen. Angeregt wurde die Aktion von Schülern der CRRS, die Felix Ademmer gut kennen und die fasziniert davon waren, als er begeistert von seinen Präparationskursen an der Universität berichtete.

Die Lehrerinnen und Lehrer der vier Biologiekurse freuten sich natürlich sehr über das Angebot der drei Studenten. Sie hatten ihre Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet und im Unterricht den Aufbau und die Arbeitsweise des Herzens in der Theorie besprochen. Aber erst die Praxis brachte für viele Schülerinnen und Schüler den Aha-Effekt. Ein Herz, das dem menschlichen so ähnlich ist, in der Hand zu halten, zu untersuchen, die richtigen Schnitte zu setzen und die Einzelheiten im Inneren zu sehen, bringt nicht nur neue Erkenntnisse, es ist - darin waren sich alle einig - auch eine Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst.

 

Kleine aber feine Kunstausstellung zum Elternsprechtag

 

Was hatte der Maler Christian Rohlfs wohl im Gepäck als er 1905 unsere schöne Hanse-stadt besuchte? Diese Frage stellten sich die Schülerinnen und Schüler des MK-Kurses der jetzigen Klasse 8 und lieferten eine gleichsam originelle wie künstlerische Antwort: Gemeinsam packten sie im Kunstunterricht drei Koffer und stellten diese während des Elternsprechtags am 10. November 2015 aus.

Doch im Forum und auf der Bühne gab es noch viel mehr zu sehen: Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8, 9 und 10 präsentierten Acrylbilder, Zeichnungen und Masken, die sie während der letzten Wochen und Monate erstellt hatten. Von Tulpenbildern aus Acryl bis hin zu hölzernen Wanduhren gab es viel zu bestaunen. Die Kunstwerke, die in Einzel- oder Gruppenarbeit angefertigt worden waren, wurden auf Notenständern präsentiert. So konnte die wichtige Verbindung zwischen dem Musik- und Kunstbereich (MK) der CRRS optimal in Szene gesetzt werden.

Ein weiteres Highlight boten die Schülerinnen und Schüler, die ihr künstlerisches Können live unter Beweis stellten. Während des ganzen Elternsprechtages saßen sie direkt im Forum, sodass ihre Eltern, Lehrer und Klassenkameraden eingeladen wurden, ihnen beim Zeichnen über die Schulter zu blicken.

Der Dank für die Vorbereitungen und die Organisation gilt dem großen Engagement des MK-Kurses der Klasse 10. Unter Leitung von Frau Drebber investierten die Schülerinnen und Schüler viel Zeit, Kreativität und Ausdauer in die Ausstellung. Sie lernten, wie man ein Event plant, gestalteten einen Flyer und organisierten die gesamte Ausstellung mit viel Freude und Elan. Ihr Ziel war es, den Eltern herausragende Arbeiten der Schülerinnen und Schüler zu präsentieren. Dies ist ihnen ganz sicher geglückt!

 

Laura Rothermund aus der 9D schildert den Tag:

Nach langen Vorbereitungen und fleißigem Gestalten, war es endlich soweit. Am Dienstag den 10. November 2015, fand unter dem Motto „We 2015“ eine Kunstausstellung im Schulgebäude der CRRS statt. An diesem Tag, füllten zahlreiche Besucher das Forum. Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre im Unterricht erstellten Kunstwerke. Durch das sehr abwechslungsreiche Gestalten der Ausstellung sorgten sie für großes Aufsehen. Von schwarz – weiß bis knallig bunt war alles dabei und in einigen Gemälden erkannte man Werke von bekannten Künstlern wieder. Die gelungenen Bilder der Schülerinnen und Schüler, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Erste-Hilfe Kurs der Johanniter kam bei Schülern des 8. Jahrgangs gut an

Für viel Spaß und Begeisterung sorgte der Erste-Hilfe Kurs für den Führerschein bei den Schülern, der jeweils an zwei Nachmittagen nach dem Unterricht im Aufenthaltsraum der CRRS stattfand.

Nach dem Mittagessen fanden sich alle gegen 13:45 Uhr im Aufenthaltsraum bei Herrn Wischnewski ein. Hauptberuflich ist er Sanitäter bei den Johannitern. Zuallererst gab jeder einen Zettel mit seinem Namen und der Adresse für die Urkunde ab, die alle, die bestanden hatten, später erhalten sollten. Dann wurden Gruppen eingeteilt, von denen jede eine Unfallszene dargestellt bekam, bei der sie erläutern sollte, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten wären. Herr Wischnewski war damit sehr zufrieden. Er stellte auch fest, dass alle Gruppen den Begriff ,,Den Krankenwagen rufen“ verwendeten. Als Nächstes standen Herzmassage, Beatmung und die stabile Seitenlage auf dem Plan. Zur Herzmassage drückt man 30 Mal auf den Brustkorb und beatmet dann zwei Mal entweder durch Mund oder Nase, dieses sollte man so lange machen, bis der Rettungswagen eintrifft. Für eventuelle Missverständnisse: Zu dieser Übung standen spezielle Dummies zur Verfügung, die mit einer sterilen Maske überzogen wurden, die jeder Schüler erhielt und nach der Übung wieder abgeben musste.

Am zweiten Tag des Kurses stand das Verbinden von Knochenbrüchen, Wunden und anderen Dingen an. Alle Teilnehmer bekamen ein Übungspaket mit Verbänden und Pflastern, mit denen sie ihren Nachbarn verbinden konnten. Für die abschließende Prüfung sollten wieder Zweiergruppen gebildet werden. Dafür wurde eine Gruppe auf den Flur geschickt, während im Aufenthaltsraum Unfallszenarien vom ohnmächtigen Schüler, der sich beim Kippeln mit dem Stuhl den Kopf am hinteren Tisch heftig gestoßen hatte, über einen kompletten Motorradunfall, bis hin zur abgetrennten Hand nachgestellt wurden. Die einzige Dreiergruppe, die den Motorradunfall bearbeiten sollte, ließ einfach zwei Beteiligte, darunter ein Dummy, außer Acht und kümmerte sich nur um einen der Beteiligten. Als sie dann noch den Pizza-Service anriefen, wiederholte Herr Wischnewski die Übung, die bald aber genauso reibungslos und glatt verlief wie bei allen anderen. Alle Schüler und Schülerinnen bestanden den Kurs.

Johannes Capodiferro, 8 b

Crash-Kurs NRW

Am 27.05.2014 fand an unserer Schule der Crash-Kurs NRW statt. Dieses Projekt wird von der Polizei Nordrhein-Westfalen organisiert. Uns wurden verschiedene Erfahrungen von Sanitätern, Ersthelfern, Polizisten und auch von einem Betroffenen übermittelt. Dabei wurden schwere Unfälle mit starken Personenverletzungen und sogar Toten gezeigt. Es war sehr schockierend, wie schnell sich ein Menschenleben in einem Augenblick verändern kann. Man muss nicht einmal selbst schuld sein. Wir hatten einen Bertoffen an unserer Schule, der in seiner Jugend mit seinem Motorrad unterwegs war. Er hatte noch Träume und hatte bis zu dem Unfall ein normales Leben. Doch dann hat sich in seinem Leben auf einen Schlag alles verändert. Ihm wurde von einem angetrunkenen Autofahrer die Vorfahrt genommen, seitdem ist er an den Rollstuhl gebunden. Er bekommt jeden Tag viermal Besuch vom Pflegedienst, da er nichts mehr alleine machen kann. Er wird niemals mehr ein normales Leben führen und er kann nicht einmal etwas dazu. Ich hoffe, dass der Crash-Kurs NRW vielen Jugendlichen etwas zu denken gegeben hat und dass diese sich im Straßenverkehr richtig verhalten.

Mir persönlich hat der Crash-Kurs NRW sehr gut gefallen und ich kann jedem Jugendlichen dazu raten, sich diese Veranstaltung einmal anzuschauen.

 

Philipp Bußmann, 10d

Projekttage 2014

In diesem Jahr fanden die Projekttage vom 22. bis 24. Oktober in der CRRS statt. Jede Klasse führte ein Projekt durch und bezog sich auf ein bestimmtes Thema, die Endergebnisse der 3 Tage wurden am 24. Oktober in der fünften und sechsten Unterrichtsstunde den Mitschülern in Form eines Rundgangs vorgestellt. Es gab sehr verschiedene Projekte, drei Klassen der Jahrgangsstufe 9 befassten sich mit der im nächsten Jahr

anstehenden Klassenfahrt nach Jesolo, Italien. Es wurde sich auch mit dem Thema „Gesünder leben“ auseinandergesetzt und diese Klassen haben bei der Präsentation selbstgemachte Wraps, Sandwiches und vieles mehr verkauft. Außerdem haben zwei Klassen an einem Benimmkurs bei der Tanzschule Kickelbick teilgenommen, eine Klasse der Jahrgangstufe 10 hat sich drei unterschiedliche Schulen angeguckt, um sich für den weiteren Werdegang nach dem Jahrgang 10 zu informieren. Eine weitere Klasse 10 hat die Projekttage zum Sammeln von Ideen und Vorbereitungen für den Abschluss im nächsten Jahr genutzt. Die Klassen 5b und 6b haben Konzerte in sechs verschiedenen Soester Grundschulen gegeben. Eine Klasse der Jahrgangsstufe 8 bereitete jeden Tag eine Kleinigkeit für die Pause zu, zum Beispiel: Schnitzelbrötchen, Fladenbrote, Brezeln, Fruchtspieße und Quarkspeisen. Diese wurden in den Pausen verkauft und es kam bei allen Schülern sehr gut an!

Den Schülern haben die Projekttage sehr viel Spaß gemacht und es wäre toll, wenn diese jährlich wiederholt werden könnten. Weitere Bilder finden Sie hier.