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- BEWEGUNGSFREUDIGE SCHULE -

Alle wollen immer nur den Kopf in die Schule schicken.

Aber es kommt das ganze Kind.

 

Bewegungs-, Spiel- und Sporterziehung ist eine überfachliche Aufgabe in der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule und sollte im gesamten Schulleben breit verankert sein.

Angesichts der veränderten Lebensbedingungen unserer Kinder und Jugendlichen muss die Schule dem Bewegungsmangel unserer Umwelt entgegenwirken und der Bewegung im gesamten Schulleben einen höheren Stellenwert einräumen.

In NRW steht hierfür die Idee „BEWEGUNGSFREUDIGE SCHULE“.

Im Sinne eines ganzheitlich fächerübergreifenden Lernens mit "Kopf, Herz und Hand" hat das gesamte Kollegium der Christian-Rohlfs-Realschule gegenüber Bewegung, Spiel und Sport eine positive Einstellung, fördert und unterstützt ein bewegungsfreudiges und sportlich akzentuiertes Schulleben.

Unter dieser Zielsetzung ergeben sich folgende Bausteine einer

BEWEGUNGSFREUDIGEN SCHULE:

-> Schulsport

a) Sportunterricht

b) Außerunterrichtlicher Schulsport

  • Bewegungsfreudiges Schulleben und Schulgelände
  • Bewegungsaktivitäten zur Rhythmisierung des Lernens in anderen Fächern
  • Sport- und Bewegungsförderung sportschwacher Schülerinnen und Schüler
  • Anbindung an den außerschulischen Sport

 

Schulsport

Der Schulsport mit den beiden Säulen "Sportunterricht" und "Außerunterrichtlicher Schulsport" leistet einen wesentlichen Beitrag zur schulischen Bewegungs- und Sporterziehung.

a) Sportunterricht

Der Sportunterricht ist der Mittelpunkt der schulischen Bewegungs-, Spiel- und Sport-erziehung. Er wird an der CRRS bis Klasse 7 dreistündig und in den Klasse 8 bis 10 zweistündig von Sportfachkräften unterrichtet. Hierbei werden auch bewusst andere Sportstätten genutzt (Sporthalle des Conrad-von-Soest-Gymnasiums, Schwimmhalle der Wieseschule, Freigelände im Jahnstadion etc.), damit kein Unterricht ausfällt. Auch soll in Zukunft nach Möglichkeit das Freizeitbad Aqua-fun genutzt werden.

Zusätzlich zum Basisunterricht haben die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtunterricht in den Jahrgangsstufen 9 und 10 die Möglichkeit, in vielen angebotenen Sportarten (Badminton, Fußball für Jungen und Mädchen, Hallenhandball, Tanz, Volleyball...) vertiefende Erfahrungen zu sammeln.

b) Außerunterrichtlicher Schulsport

Der Außerunterrichtliche Schulsport bereichert das Schulleben in vielfältiger Weise. Er bildet eine Brücke zwischen dem Sportunterricht und dem außerschulischen Sport.

Die verschiedensten Angebotsformen erschließen den Schülerinnen und Schülern unserer Schule Bewegungsmöglichkeiten über den Sportunterricht hinaus:

  • eintägige Schulwanderungen
  • Kanufahrten auf der Ruhr und der Lippe
  • Fahrradtouren in die Soester Börde
  • Skilanglauf im Sauerland
  • Wanderungen am Möhnesee und im Arnsberger Wald
  • Schlittschuh laufen
  • Klettern an der Kletterwand
  • Wasserskilaufen in Paderborn
  • mehrtägige Schulfahrten mit sportlichem Schwerpunkt
  • Alpinskikompaktkurse im Ziller- und im Ahrntal
  • Segeltörns auf dem Ijsselmeer
  • Selbstverteidigungskurs für Mädchen
  • schulinterne sportliche Jahrgangsstufenwettbewerbe in jährlichem Wechsel
  • Jahrgangsstufe 5, 6, 7: „Vielseitiger leichtathletischer Mannschaftswettbewerb“
  • Jahrgangsstufe 8 und 9: Ballspielturniere
  • Abschlussturniere der 10er-Klassen in einer Ballspielsportart
  • Teilnahme von Mannschaften am Landessportfest der Schulen
  • Teilnahme von Mannschaften an Sportfesten anderer Schulen

 

Sportprofil CRRS

„Der Sportunterricht leistet einen spezifischen Beitrag zur Erfüllung des Bildungsauftrags der Realschule und soll bei allen Kindern und Jugendlichen die Freude an der Bewegung sowie am individuellen und gemeinschaftlichen Sporttreiben wecken, erhalten und vertiefen. […]

 

Die Körperwahrnehmung und die Bewegungsvielfalt sollen sowohl individuell als auch in sozialen sportlichen Zusammenhängen entwickelt werden. Die besonderen Gelegenheiten, die der Sportunterricht bietet, sollen durchgängig genutzt werden, personale und soziale Erziehung mit den sportfachlichen Aufgaben und Anforderungen zu verknüpfen.“

 

(Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW (2013): Kernlehrplan für das Fach Sport. 1. Auflage. S. 9)

Schulisches Angebot zur Förderung sportbegabter Kinder, die Freude an vielfältiger, sportlicher Bewegung haben. Es soll eine sportartübergreifende körperliche Grundausbildung stattfinden, in welcher bereits erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgebaut und gesichert werden, aber ebenso neue Situationen des Sports erlebt, kennengelernt und überwunden werden. Angestrebt wird eine zielgerichtete Gesamtausbildung und Förderung in den Bereichen Koordination, Kondition und Spielfähigkeit. Das Erlernen von Fairness, Regelverhalten, Kommunikation und sozialem Miteinander wird durch typische Situationen des Sports regelmäßig gefordert und gefördert.

 

Bewegungsfreudiges Schulleben und Schulgelände

  • Das Schulgelände der CRRS bietet – auch in den Pausen - viele Möglichkeiten der sportlichen Betätigung
  • Mehrzweckspielfeld (Basketball, Badminton, Kleinfeldvolleyball, Speckbrett-Tennis)
  • Leichtathletikanlagen (Lauf, Sprung, Wurf, Kugelstoßen)
  • Rasenfläche
  • Tischtennisanlage
  • Durchführung einer 15 km langen Wanderung als Sponsorenlauf der gesamten Schule.
  • Bewegung und Sport im Rahmen von Klassen- und Schulfesten tragen zu einem bewegungsfreudigen Schulleben bei.
  • Selbstverteidigungskurs für Mädchen
  • schulinterne sportliche Jahrgangsstufenwettbewerbe in jährlichem Wechsel
  • Jahrgangsstufe 5, 6, 7: „Vielseitiger leichtathletischer Mannschaftswettbewerb“
  • Jahrgangsstufe 8 und 9: Ballspielturniere
  • Abschlussturniere der 10er-Klassen in einer Ballspielsportart
  • Teilnahme von Mannschaften am Landessportfest der Schule
  • Teilnahme von Mannschaften an Sportfesten anderer Schulen

Bewegungsaktivitäten zur Rhythmisierung des Lernens in anderen Fächern

Regelmäßige Bewegungszeiten an Tagen ohne Sportunterricht sowie spontane Bewegungs- und Entspannungszeiten im Klassenraum in den anderen Fächern sind aus lernbiologischen Gründen neben dem Schulsport zur Rhythmisierung des Lebens und Lernens in der Schule notwendig.

Sport- und Bewegungsförderung sportschwacher Schülerinnen und Schüler

  • Schwimmkurs für Nichtschwimmer bzw. zur Erlangung eines Schwimmabzeichens

Anbindung an den außerschulischen Sport

Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an Sportveranstaltungen der Vereine

(z.B. Laufwettbewerbe des LC Soester Börde und Marathon Soest, Silvesterlauf,

Stadtmeisterschaften im Schwimmen und Badminton, Sportabzeichenwettbewerb...).

  • Förderung talentierter Schülerinnen und Schüler durch Hinführung in Sportvereine.

 

Was können wir auf dem Weg zu einer bewegungsfreudigen Schule noch weiter initiieren/umsetzen/in die Wege leiten?

  • Einrichtung „freiwilliger Schülersportgemeinschaften"
  • Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu SV-Sporthelferinnen/Sporthelfern
  • Spielepool für aktive Pausengestaltung, für Vertretungsunterricht und Klassenfahrten
  • Gewinnung von Eltern als Übungsleiter
  • Erweiterung des Schulgeländes zu Erfahrungsfeldern (Klettern, Balancieren...)
  • Errichtung einer Torwand
  • Ausbau kompensatorischer Sportangebote, besonders für die Klassen 5 und 6
  • Stärkere Kooperation mit Sportvereinen
  • 3. Sportstunde für alle Klassen
  • Umsetzung der neuen Richtlinien und Lehrpläne, insbesondere durch eine neue pädagogische Grundlegung für den Schulsport.

Medienkonzept

Ausstattung

Die CRRS verfügt über zwei Computerräume mit Internetzugang und jeweils 16 Schülerarbeitsplätzen sowie einem Lehrerrechner. Der obere Raum wird überwiegend von den Informatikkursen des WP1 Bereichs genutzt, der untere steht allen Lerngruppen zur Verfügung. Die Fachräume (Biologie, Chemie, Kunst, Musik, Physik und Technik) sind mit jeweils einem Computer mit Internetzugang und einem Beamer ausgestattet. Im Biologieraum steht ein interaktives Smartboard, das vielfältige Möglichkeiten für motivierenden, schüleraktivierenden Unterricht bietet. Außerdem ist für jeden Flur ein Medienwagen mit Laptop, Beamer und Lautsprechern vorhanden. Als Lehrerarbeitsplätze gibt es einen Computer im Lehrerzimmer, vier Computer in der Lehrerbücherei sowie einen Rechner im Trainingsraum – alle mit Internetzugang. In jedem Flur steht zudem ein fahrbarer TV-Schrank mit Fernseher und einem Video/DVD-Player. Auch tragbare CD-Player zum Abspielen von Audio CDs sind in ausreichender Anzahl zur vorhanden.

Neue Medien in Klasse 6

Schülerinnen und Schüler im 6. Jahrgang der Christian Rohlfs-Realschule erhalten verbindlich zusätzlichen Unterricht im Bereich Neue Medien. Der Schwerpunkt liegt bei diesem Unterrichtsangebot in der Vermittlung von Grundkenntnissen im Umgang mit dem Computer. Sowohl die Lehrerkonferenz als auch die Schulkonferenz hielten dieses verbindliche Zusatzangebot bereits im Jahre 2004 für dringend erforderlich. Demnach sollten alle Schülerinnen und Schüler Computer-Grundkenntnisse und eine Einführung in die Textverarbeitung am PC erworben haben, bevor sie ihren Schwerpunkt im Wahlpflichtbereich WPI oder WPII wählen. So können sowohl Schüler wie Lehrer in allen Fächern von diesem Mediengrundkurs profitieren, da besonders in den Differenzierungsfächern das selbständige Recherchieren, Arbeiten und Präsentieren mit dem Computer immer öfter verlangt wird.

Der Unterricht Neue Medien startete im Schuljahr 2004/05 in der damaligen Jahrgangsstufe 7, da zu dem Zeitpunkt eine Differenzierung erst in der 8. Klasse stattfand und die Erfahrungen in diesem Kurs bei der Wahl des Neigungsschwerpunktes hilfreich sein können. Ab dem Schuljahr 2007/08 wählen die Schülerinnen und Schüler bereits in der 7. Klasse ihre Neigungsschwerpunkte in der Differenzierung, so dass ab dem Schuljahr 2006/07 der Unterricht Neue Medien bereits im 6. Jahrgang erteilt wird. Der Kurs findet für die Klassen einmal wöchentlich in der 7. und 8. Unterrichtsstunde statt und umfasst (je nach Zügigkeit des Jahrgangs) 8 bis 12 Termine. Die Klassen werden hierbei geteilt, so dass die Jungen und Mädchen den Kurs getrennt absolvieren. Die Teilnahme ist verbindlich und die Verpflichtung entspricht dem Rahmen des normalen Unterrichts. Sie wird auf dem Zeugnis unter zusätzliche Unterrichtsveranstaltung bescheinigt und mit teilgenommen, mit Erfolg teilgenommenoder mit besonderem Erfolg teilgenommen bewertet. Da nicht alle Klassen einer Jahrgangsstufe gleichzeitig an dem Kurs teilnehmen können, werden die genauen Termine für jede Klasse durch die jeweiligen Klassenlehrer/innen zu Beginn des Schuljahres bekannt gegeben.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Kurses ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse im Umgang mit der Textverarbeitungssoftware Word für Windows. In diesem Zusammenhang werden auch Übungen zum Arbeiten mit Tabellen sowie zu Grafik und Layout durchgeführt. Auch der richtige Umgang mit dem Internet, etwa für das Recherchieren im Netz und das Austauschen von E-Mails, wird geübt. Abschließend lernen die Schüler, wie man mit dem Programm Powerpoint einfache Präsentationen erstellen und zum Halten von Vorträgen nutzen kann.

Informationsveranstaltung zur Sicherheit im Internet

Weiterer Baustein des Medienkonzeptes im Jahrgang 6 bzw. 7 ist eine Informationsveranstaltung zum Thema Cybermobbing und Datensicherheit. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Schülerinnen und Schüler über die Vor- und Nachteile des Internets, sowie Gefahren und Nutzen sozialer Netzwerke informiert. Dabei wird mit kleinen Videosequenzen und Screenshots exemplarisch gezeigt, wo die Gefahren von Facebook, Youtube etc. liegen und welche Folgen allzu sorgloser Umgang mit den persönlichen Daten im Internet haben ka

Informatik als viertes Hauptfach ab Klasse 7

Grundsätzlich wird das Fach Informatik als ein mögliches Hauptfach im WP1 Bereich angeboten. Aufgrund der geringen Schülerzahlen (Dreizügigkeit) ist in den Schuljahren 2014/15 und 2015/16 jedoch kein Neigungskurs im Jahrgang 7 zustande gekommen. Die Unterrichtsinhalte des Hauptfachs Informatik können in den schulinternen Lehrplänen eingesehen werden.

Homepage AG

Interessierte Schülerinnen und Schüler können ab der Jahrgangsstufe 8 im Rahmen einer freiwilligen AG an der Gestaltung unserer schuleigenen Homepage (www.crrs.de) mitarbeiten.

Das Schülerbetriebspraktikum an der CRRS

In der Jahrgangsstufe 9 führt die Christian-Rohlfs-Realschule ein dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum durch. Dieses Praktikum bietet die Möglichkeit, die Berufs- und Arbeitswelt unmittelbar kennen zu lernen und mit ihrer sozialen Wirklichkeit vertraut zu werden.

Die hier gemachten Erfahrungen sind auch hilfreich für die Berufswahl. Sie können dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Eignung für bestimmte Tätigkeiten besser einschätzen können, so dass sie ihre (bisherigen) beruflichen Vorstellungen besser beurteilen und ggf. korrigieren können.

 

Da es sich bei dem Betriebspraktikum um eine sehr wichtige Form der Realerfahrung handelt, ist eine intensive VORBEREITUNG nötig. Etwa 8 Wochen vor Beginn des Praktikums werden die Schüler im Politikunterricht über grundlegende betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, Unternehmensformen privaten und öffentlichen Rechts sowie Fragen der Lohnpolitik informiert. Auch Fragen des (Jugend-) Arbeitsschutzes werden erörtert. Wo möglich, ist eine Betriebserkundung wünschenswert.

Eine Unterweisung in den Räumen des Arbeitsamtes im Berufsinformationszentrum - kurz BIZ - bietet alle nötigen Informationsmöglichkeiten zur Erkundung des Berufs/Berufsfeldes, der / das im Praktikum erfahren werden soll.

Parallel zur Unterrichtsvorbereitung treffen entweder die Schüler selbstständig oder mit Unterstützung der Schule Absprachen für eine Praktikumstelle mit Betrieben, Behörden oder sozialen Einrichtungen. Vor Antritt der Tätigkeit informiert die Schule die betreuenden Betriebe/Einrichtungen über den zeitlichen Ablauf, rechtliche Bestimmungen und die Person, die neben dem Klassenlehrer als Betreuer von Seiten der Schule für den Einzelnen vorgesehen ist. Der Zeitpunkt für das Praktikum wird in Absprache mit allen beteiligten Soester Schulen vom so genannten Pädagogischen Beirat koordiniert.

Die DURCHFÜHRUNG des Praktikums gestaltet sich so, dass die Schülerinnen und Schüler etwa 35 Wochenstunden in dem von ihnen gewählten Betrieb im Rahmen ihrer Möglichkeiten eingesetzt werden. Dabei werden sie von einer vertrauten Lehrkraft betreut, die u. a. auch die Aufgabe hat, bei eventuellen Unstimmigkeiten zwischen Praktikant/-in und Betrieb vermittelnd einzugreifen.

 

In einer PHASE DER NACHBEREITUNG haben die Schüler die Aufgabe, einen ausführlichen Bericht zu verfassen, der sich mit ausgewählten Aspekten ihres gewählten Berufsfeldes befasst.

 

Das Betriebspraktikum im URTEIL DER BETEILIGTEN:

Während das Praktikum von den Schülerinnen und Schülern als willkommene Erweiterung ihrer Lebenserfahrung und Ausgestaltung ihres Schullebens positiv aufgenommen wird, erkennen die Soester Betriebe ebenfalls ihre verantwortungsvolle Rolle, die darin besteht, junge Menschen an die Lebenswirklichkeit heranzuführen. Obwohl das Praktikum für manche Betriebe eine zusätzliche Belastung darstellt, erfüllen sie überwiegend gerne die an sie gestellten Erwartungen. Nicht nur die Praktikanten, sondern auch die Betriebe sehen im Betriebspraktikum die Chance, spätere Bewerbungen durch ein intensives Kennenlernen aussichtsreicher bzw. positiver zu gestalten. – „Wenn ich mit einem Praktikanten zufrieden war, warum soll ich ihn später bei seiner Bewerbung nicht bevorzugt berücksichtigen?”, so der Inhaber eines Soester Autohauses.

„Praktikum ist prima! Es bringt was!”, so die überwiegende Meinung der Schülerinnen und Schüler.

 

Im Sinne einer „offenen“ Schule bietet das Praktikum besonders gute Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit Arbeitsamt, Betrieben, Behörden und anderen Einrichtungen.

Die koordinierte Zusammenarbeit etwa der Fächer Sozialwissenschaften, Politik und Deutsch bietet in der Vor- und Nachbereitung des Schülerbetriebspraktikums vielfältige Ansatzpunkte des fächerübergreifenden Unterrichtens.

 

Bläserklassen 2016/2017

Klasse 5b

Klasse 6b

Musikklasse an der Christian-Rohlfs-Realschule – Bläserklasse

Was ist eine Bläserklasse?

Schülerinnen und Schüler erhalten von der Schule leihweise ein Holz- oder Blechblasinstrument oder ein Schlagzeug.
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 erlernen im regulären Musikunterricht ein Holz- oder Blechblasinstrument oder Schlagzeug

Ziele

• Stärkung des Klassenverbandes
• Bildung eines Klassenorchesters
• Bildung eines Schulorchesters
• Erwerb von Basisfertigkeiten als Grundlage für eine weitere Ausbildung in der Musikschule, im Musikverein, im Posaunenchor, in Chören, etc.

Vorteile

Lebendiger Unterricht: Musik lernen durch Musik machen
• Orchesterarbeit erfordert Orchesterdisziplin, also Rücksicht, Toleranz und Teamfähigkeit
• Verbesserung der Lernbereitschaft und des sozialen Verhaltens durch die Verfolgung eines
gemeinsamen Zieles
• Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und des Selbstbewusstseins
• „Wer selbst Musik macht, kann besser zuhören“ – Ein Vorteil auch für andere Fächer!

Instrumente

Es können alle Instrumente eines Blasorchesters eingesetzt werden:
Klarinette
Saxophon (Alt- und ggf. Tenorsaxophon)
Trompete
Waldhorn
Posaune
Euphonium
Querflöte
Tuba
Oboe
Schlagzeug
E-Bass

Organisation

Das Fach Musik wird mit 4 Stunden pro Woche lehrplanmäßig unterrichtet.
Aufteilung:
1. Drei Stunden pro Woche musizieren die Kinder gemeinsam im Orchester sowie
lehrplanmäßig unterrichtet.
2. Eine Stunde pro Woche erhalten die Kinder Instrumentalunterricht in Kleingruppen
bei Lehrerinnen und Lehrern der Städtischen Musikschule Soest.

Kosten

• Kosten für Gebrauchsmaterial trägt jeder selbst.
(1 Notenständer, Blättchen, Spielbuch etc.)
• Kosten für den Instrumentalunterricht der Städtischen Musikschule
• Instrumentenleihgebühren an die Schule
Gesamtkosten nur ca. 29,50 Euro monatlich

Motivation durch Auftritte

Die Bläserklasse bildet schon ab Klasse 5 eine starke Gemeinschaft und entwickelt Teamgeist. Dazu trägt ein gemeinsames Ziel der Schülerinnen und Schüler bei, nämlich gemeinsam Auftritte zu meistern. „Die Motivation zu proben und zu Hause zu üben, steigerst sich deutlich, wenn man Auftritte einplant“, weiß der Projektleiter Dirk Ruholl zu berichten.

So gibt die Bläserklasse 5b nach wenigen Monaten der Ausbildung bereits vor Weihnachten eines Jahres ein kleines Konzert für ihre Familien, während die Klasse 6b auf dem Soester Weihnachtsmarkt aufspielt und ggf. noch während der Weihnachtsfeier, zu der die Familien eingeladen sind, musiziert. Nach den Neuanmeldungen für das nächste Schuljahr gestaltet die Bläserklasse 6b einen Schnuppernachmittag, bei dem interessierte Grundschüler alle Instrumente ausprobieren können. Im Frühjahr nimmt der Bläserklasse 6b dann an einem Workshop teil, bei dem die Bläserklassenkollegen des Aldegrever Gymnasiums aus Soest und Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule gemeinsam musizieren und ein Konzertprogramm einstudieren. Den Abschluss des Workshops bildet das Abschlusskonzert. Vor den Sommerferien findet ein Sommerfest statt, zu dem die Grundschüler und neuen Fünftklässler sowie die Jgst. 5 eingeladen ist. Natürlich spielen beide Bläserklassen bei dieser Veranstaltung auf. In zeitlicher Nähe organisiert das Schulorchester das Sommerkonzert, bei dem beide Bläserklassen-Orchester auch mitwirken.

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