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Hilfe für Projekte in Syrien

Wir, die Schüler und Schülerinnen, haben Spenden gesammelt.

Eine der sechsten Klassen sammelten Geld bei dem Tag der offenen Tür. Außerdem wurden Pullover, die sogenannten Hoodies, in unserer Schule verkauft. An einer schulinternen Weihnachtsfilmvorführung wurde Popcorn verkauft.

 

Die Schülervertretung überreichte die gesammelten 212 Euro am Donnerstag, dem 14.04.2016, dem Vorsitzenden der Jürgen-Wahn-Stiftung. Dieses Geld soll armen und behinderten Kindern in Salamiyah, einer Stadt in Syrien, helfen. Die Stiftung liefert Trockenmilch in das Kriegsgebiet, um besonders kleine Kinder vorm Sterben zu bewahren. Außerdem wird ein Haus für die Behandlung von behinderten Kindern gebaut. In Zukunft werden wir auch weiterhin mit der Jürgen-Wahn-Stiftung zusammenarbeiten. Wir versuchen, soviel wie nur möglich in Ländern zu helfen, in denen unsere Hilfe dringend gebraucht wird.

Eileen Junker, 8b

 

Bewerbertraining der Fa. Hella an der CRRS

Am 23.06.2015 fand erneut das Bewerbertraining der Fa. Hella an der CRRS statt. Die beiden Ausbildungsleiter Herr Marr und Herr Stratmann waren an die Schule gekommen, um die Jahrgangsstufe 9 auf Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung vorzubereiten. In einem kurzweiligen Vortrag wurden die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisiert, warum die richtige Berufswahl so wichtig ist.

Außerdem steht ja für den Jahrgang im nächsten Jahr die Entscheidung an, wie es weitergehen wird nach Beendigung der Realschule. So wurde unter anderem ein Bewerbungsgespräch analysiert, außerdem wurden verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt.

Die Aktion mit der Fa. Hella aus Lippstadt ist ein Baustein in dem umfangreichen Bereich Berufsorientierung, der an der CRRS für die Jahrgänge 8 bis 10 durchgeführt wird.

 

 

Zeitzeugin zu Besuch

„Weggesperrt“, so heißt der Jugendroman von Grit Poppe, den die vier zehnten und zwei neunte Klassen im Deutschunterricht gelesen hatten. Es geht um ein Mädchen, das in der DDR in verschiedenen Heimen lebte. Dort erlebte sie für uns unvorstellbare, grausame ‚Erziehungsmethoden‘.

Aber hat das alles wirklich so stattgefunden? Um diese Frage zu klären, besuchte uns Kerstin Gue ffroy, die als Jugendliche u. a. im Geschlossenen Jugen dwerkhof Torgau untergebracht war, dem schli mmsten Jugendwerkhof der DDR. Auf ihr en Erinnerungen basiert auch der Roman von Grit Po ppe.

Im GJWH Torgau sollten Jugendliche zu ‚sozialistischen Persönlichkeiten‘ erzogen und ihr Wille gebrochen werden. Zum Beispiel bei Kerstin. Schläge, Strafsport bis zur Erschöpfung, Demütigungen, Eingesperrt-Sein, Redeverbot gehörte n zum Alltag der Ju gendlichen. Davon berichtete die Zeitzeugin sehr offen und anschaulich.

Auch sie war nach dem Aufenthalt in Torgau traumatisiert und musste sich einer langwierigen Therapie unterziehen. Heute noch meidet sie geschlossene Türen und andere Dinge, die sie an die Zeit im Heim erinnern. Aber ihr Wille wurde nicht gebrochen. Sie hat ihre Erinnerungen in einer Autobiografie veröffentlicht: „Die Hölle von Torgau“. Und sie berichtet in Schulen von ihren Erfahrungen. Denn so etwas wie die Erziehung in den Heimen der DDR darf es nicht mehr geben.

Die Schülerinnen und Schüler hörten dem Bericht gespannt zu, waren sichtlich bewegt davon und bedankten sich bei Kerstin Gueffroy für ihren Besuch in Soest.

 

 

CRRS im kritischen Blick der Qualitätsanalyse

Einer Qualitätsanalyse müssen sich in Nordrhein-Westfalen regelmäßig alle öffentlichen Schulen des Landes stellen. Diese Analyse wird von der Schulaufsicht, in diesem Fall der Bezirksregierung Arnsberg, durchgeführt.

Überprüft werden insgesamt 6 Qualitätsbereiche: Ergebnisse der Schule, Lehrpläne und Unterricht, Schulkultur, Führung und Management, Professionalität der Lehrkräfte sowie Qualitätsentwicklung.

Bereits zum zweiten Mal nach 2008 stand unsere Schule nun auf dem Prüfstand. Im Vorfeld mussten Lehrpläne und das Schulprogramm eingereicht werden. Portfolios mit Angaben zur Datenlage der Schule wurden erstellt.

Nachdem am 03. November unserer Schulgebäude besonders intensiv in Augenschein genommen wurde, waren vom 24. – 26. November dann drei Prüfer im Haus und haben die Schule auf Herz und Nieren geprüft. In 43 Unterrichtsbesuchen haben sie den Unterricht nach vorgegebenen Kriterien begutachtet. Außerdem wurden Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung geführt. Ergänzend nahmen die Prüfer Einsicht in die erstellten Portfolios, in Protokolle und weitere Akten zu bestimmten Themenbereichen.

Am 26.11. wurden dann in einer Konferenz die Ergebnisse zunächst einmal mündlich vorgestellt. Dabei ist herausgekommen, dass unsere Schule hervorragend abgeschnitten hat. Vor allem die Bereiche Transparenz und Klarheit des erteilten Unterrichts, Schülerorientierung, Unterrichtsklima und die Lernumgebung wurden als besonders gut dargestellt. Darauf sind wir stolz!

Genauere Ergebnisse gehen uns in ein paar Wochen in einem schriftlichen Bericht zu. Dann werden wir im Detail berichten.

25. Juni 2015: Berufswahlorientierungstag in der Christian-Rohlfs-Realschule

Wie schon in den vergangenen Jahren, waren am 25. Juni die Agentur für Arbeit, die Sparkasse Soest, die Volksbank Hellweg und die AOK in der CRRS zu Besuch, um den Schüler/-innen der 9. Klassen wichtige Tipps und Informationen zu ihrer Berufswahl und zu ihren Bewerbungen zu geben.

Die Jugendlichen hatten im Vorfeld den Auftrag erhalten, eine Bewerbungsmappe anzufertigen, die sich die Experten anschauten, die sie besprachen und bewerteten. Des Weiteren sollten die Schüler/-innen an diesem Tag in für ein Bewerbungsgespräch angemessener Kleidung erscheinen, wozu sie ebenfalls Feedback bekamen. Außerdem thematisierten die Mitarbeiter/-innen der Unternehmen bzw. der Behörde Einstellungstests, die bereits einige Tage zuvor in der CRRS durchgeführt wurden.

Neben der Darstellung der Ausbildungsmöglichkeiten führten die Gäste z. B. auch typische Assessment-Center-Situationen und Rollenspiele zu Vorstellungs-gesprächen bzw. telefonischen Erstkontakten durch, wie sie schon unzählige Male in der Realität stattgefunden haben.

Die Schüler/-innen erhielten Antworten auf viele Fragen, die ihnen dabei halfen, ihre Unsicherheiten im Zusammenhang mit einer Bewerbung zu verlieren.

Am Ende waren viele erleichterte Gesichtsausdrücke zu sehen. Denn was alle Schüler/-innen von diesem Berufswahlorientierungstag in der CRRS mitnehmen konnten, war, dass sie mit einer guten Vorbereitung keine Angst vor all diesen Bewerbungsabläufen haben müssen.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei unseren Gästen herzlich für die Unterstützung und Mitgestaltung dieses erfolgreichen Tages bedanken.

D. Ströbel