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Wieder eine Jahrgangsstufe 10 verabschiedet

Am 23.06.2016 verabschiedeten wir einen 10er-Jahrgang. Um 15 Uhr startete die Feier mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Heilig-Kreuz Kirche, der liebevoll von einigen Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen Frau Berghoff, Frau Gasse und Frau Gefeke vorbereitet wurde. Thema war: Wo eine Tür sich schließt, öffnet sich eine neue.

Um 16.30Uhr begann dann die Zeugnisvergabe in der Aula des Conrad-von-Soest-Gymnasiums. Das Schulorchester spielte zur Einführung ,,Let it go", danach ,,Jurassic Park" und zum Schluss ,,Shut up and Dance". Als das Schulorchester die Bühne geräumt hat, begann das Programm, durch das von den Schülerinnen Jana Thelen und Jule Schäfer geführt wurde. Die Begrüßung erfolgte durch die Schulleiterin Frau Meininghaus. Der 10MK Kurs hatte ein Abschlussvideo gedreht und dieses wurde vorgestellt. Danach wurde noch ein Video des 10er Musikkurses gezeigt. Anschließend kamen unsere Schülersprecher Julian Kempt und Kristin Scheer auf die Bühne und hielten eine Rede und am Ende dieser Rede übergaben sie unserer Schulleiterin ein Geschenk, da diese Stufe die letzte war, die Frau Meininghaus verabschiedet. Nun kam der Teil, auf den die Abschlussschüler warteten - die Zeugnisse. Nun wurden die Klassenlehrer auf die Bühne gebeten, um diese zu überreichen. Aus jeder Klasse wurde immer ein Schüler nach oben gebeten, um sich sein Zeugnis abzuholen. Danach wurden noch Schüler nach oben gerufen, die den PET-Kurs erfolgreich absolviert hatten, mit dem sie ein Cambridge-Englischzertifikat erreicht haben. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

Nun wurden die Klassenbesten auf die Bühne geholt. Diese bekamen eine Urkunde und ein kleines Präsent. Der Stufenbeste dieses Jahrgangs wurde Timo Bracht mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Er bekam zu der Urkunde und dem Präsent ein Couvert überreicht. Nun wurden alle Anwesenden gebeten, in den Eingangsbereich zu gehen, wo die Klasse 9b einen Sektempfang vorbereitet hatte.

Eileen Junker

 

Interview mit Frau Meininghaus


Zum Ende dieses Schuljahres wird unsere Schulleiterin, Frau Meininghaus, in den verdienten Ruhestand gehen.

Das haben wir zum Anlass genommen, ein Interview mit ihr zu führen, um ihr noch ein paar Informationen über sich zu entlocken.

Am Montag, den 13.06.2016, trafen sich einige Schüler der Homepage-AG mit ihr. Die Schüler wurden sehr herzlich empfangen.

HP-AG:

Warum sind Sie Lehrerin geworden?

Was hat Sie dazu bewogen, ausgerechnet die Fächer Deutsch und Geschichte zu studieren?

Frau Meininghaus:

Ich wurde Lehrerin, da ich durch meinen Vater früh mit der Politik und politischen Debatten konfrontiert wurde. Später wurde ich in meiner Schulzeit von den Lehrern für Geschichte begeistert, und Deutsch war zudem mein Lieblingsfach, weshalb ich in meiner Laufbahn ebenfalls Deutschlehrerin wurde.

HP-AG:

Wollten Sie von Anfang an Direktorin werden?

Frau Meininghaus:

Es war nicht mein Plan von Anfang an, Schulleiterin zu werden, ich habe mich in meiner beruflichen Laufbahn Schritt für Schritt entwickelt, zuerst als Fachleiterin für Geschichte, dann als Konrektorin der Realschule Werl. Ich bekam in meiner Laufbahn als Lehrerin von Schulleitern den Rat, mich als Schulleiterin zu bewerben und dafür die erforderliche Prüfung zu absolvieren.

HP-AG:

Wo waren sie vorher angestellt?

Frau Meininghaus:

Bei meiner ersten Stelle vor meiner Laufbahn an der Christian-Rohlfs-Realschule habe ich an einer Schule in Werne auch Textilgestaltung unterrichtet. Später war ich dann Lehrerin an der Realschule Unna, danach habe ich als Konrektorin an der Realschule Werl gearbeitet.

HP-AG:

Was ist Ihnen in Ihrem Beruf schwer gefallen?

Frau Meininghaus:

Es gibt manchmal Entscheidungen aus Düsseldorf, von denen ich nicht wusste, wie ich sie umsetzen soll, weil ich sie nicht so ganz akzeptieren konnte.

HP-AG:

Gab es bestimmte Situationen, in denen Sie es bereut haben Direktorin zu sein?

Frau Meininghaus:

Im Großen und Ganzen bereue ich nichts, aber es gab manchmal schwierige Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel nach dem 11. September, als Schüler/Innen in die USA fliegen sollten, wegen eines Schüleraustauschs, und wir das letztlich abgesagt haben nach intensiven Beratungen mit Eltern und Lehrern. Der Kontakt mit der amerikanischen Schule ist danach leider ganz abgebrochen. Außerdem ist es manchmal schwierig, wenn zum Beispiel Lehrer vor Klassenfahrten kurzfristig ausfallen und ein Ersatz organisiert werden muss.

HP-AG:

Wie sieht ein typischer Tagesablauf eines Schulleiters aus?

Welche Aufgaben hat ein Schulleiter?

Frau Meininghaus:

Ich beginne den Tag damit, dass ich den Rechner hoch fahre und meine E-Mails kontrolliere. Es gibt zwei verschiedene Arten von E-Mails, die ich bekomme. Einmal die Belange von Schülern, Eltern und Lehrern und dann noch die E-Mails von der Bezirksregierung und dem Bildungsministerium. Nachdem ich die E-Mails kontrolliert habe, bearbeite ich die anderen Aufgaben eines Schulleiters, wie z.B. die Belange von Schülern, Eltern und Lehrern. So müssen Konferenzen und Beschlüsse vorbereitet werden, für die Stadt Soest Statistiken geführt und Anschaffungen für die Schule getätigt werden. Dies sind z.B. die neuen Instrumente der Bläserklassen. Dann gibt es noch besondere Entscheidungen wie die Durchführung von Sponsorenläufen und die Erziehungsvereinbarungen.

HP-AG:

Haben Sie Ihre Zeit als Direktorin genossen?

Frau Meininghaus:

Ja, das habe ich. Besonders das kollegiale, unverkrampfte Verhältnis im Kollegium und die Tatsache, dass die CRRS als Realschule bestehen bleiben wird, macht mich besonders stolz.

HP-AG:

Gibt es positive oder negative Highlights, an die Sie sich später erinnern werden?

Frau Meininghaus:

Die positiven Höhepunkte in meiner Dienstzeit an der CRRS waren das nette Kollegium, die Organisation des Schulorchesters, die Sportprofile, die Sponsorenläufe, bei denen sich die Schüler für ihre Schule einsetzen können, die Einführung des Jugendkalenders sowie die optisch gelungene Renovierung der Schule seit 2001. Positiv ist außerdem die hohe Zahl von guten Abschlüssen der 10er-Klassen.

HP-AG:

Gibt es irgendetwas, worauf Sie sich freuen im Ruhestand?

Haben Sie Pläne, die Sie im Ruhestand unbedingt umsetzen wollen?

Frau Meininghaus:

In meinem Ruhestand freue ich mich besonders auf das Umsetzen der Termine, die ich auf Grund der mangelnden Zeit resultierend aus den Verpflichtungen als Rektorin nicht wahr nehmen konnte. Als da wären die Erwanderung des Rothaarsteigs und des Rennsteigs, Gartenarbeit, sowie Termine am Abend innerhalb der Woche (Konzerte). Ich mag meinen Job zwar sehr, aber ich freue mich dennoch auf die Zukunft und den wohlverdienten Ruhestand. Alles in allem hat mir die Zeit als Rektorin an der Christian-Rohlfs-Realschule gut gefallen.

Liebe Frau Meininghaus, danke für das nette Gespräch und dafür, dass Sie unsere Rektorin waren. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft!

 

Von Eileen, Daniel, Lukas und Hendrik-Pascal

Foto von unserem Fotographen Lukas

 

Verabschiedung unserer Schulleiterin Frau Regina Meininghaus

Am Donnerstag, den 7.7.2016 wurde unsere Schulleiterin Frau Meininghaus in einer Feierstunde verabschiedet. In festlichem, aber dennoch lockerem und sehr persönlichen Rahmen haben die Schülerinnen und Schüler, die Kollegen und die Vertreter von Stadt, Bezirksregierung, Schulpflegschaft und Schulleiterkonferenz die zahlreichen Verdineste von Frau Meininghaus gewürdigt.

Eingerahmt wurde das Programm vom Schulorchester, das mit zwei Stücken sein Können unter Beweis stellte und wieder einmal deutlich machte, wie sehr die Musik das Profil unserer Schule prägt.

Anerkennende Worte fanden der Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und der Vertreter der Bezirksregierung Guido Fleige, der auch die offizielle Verabschiedungsurkunde überreichte.

Musikalische Akzente setzten der Musiklehrer Hermann Leu mit einer musikalischen Interpretation des Schullebens und die Klassen 5a und c mit dem Cup-Song.

Die Schülersprecher überreichten dann den Dank der Schüler mit einem Korb, in den jede Klasse ein kleines Geschenk gelegt hatte. Das Kollegium verabschiedete sich mit einer Diashow, die die 15 Jahre von Frau Meininghaus Revue passieren ließ.

In ihren abschließenden Worten dankte Frau Meininghaus den Rednern, den Kollegen und der Schüler- und Elternschaft für die gute Zusammenarbeit. Wichtig war ihr zu betonen, dass das Profil der Schule auch über ihre Dienstzeit hinaus erhalten bleibt.

In der gesamten Feier wurde deutlich, wie anerkannt und beliebt die Schulleiterin bei allen Mitstreitern war. Wir wünschen Frau Meininghaus alles Gute für ihren weiteren Lebensweg und hoffen, dass sie unserer Schule weiterhin mit Rat zur Seite stehen wird.

 

 

 

 

 

 

Die Schüler nehmen Abschied von Frau Meininghaus

Neben der offiziellen Verabschiedung hat auch die Schülerschaft der CRRS Abschied von der beliebten Schulleiterin Frau Meininghaus genommen.

Alle Schüler versammelten sich auf dem Schulhof mit selbst gemalten Plakaten und Bannern. Zu dem Lied "99 Luftballons" von Nena ließen sie bunte Luftballons mit guten Wünschen in den Himmel steigen. Alle hoffen, dass die Finder der Karten sie abschicken, damit die Grüße Frau Meininghaus in den nächsten Tagen und Wochen auch erreichen!

Jede Klasse überreichte dann noch einzelne Blumen, so dass am Ende ein dicker Blumenstrauß herauskam.

Alle hoffen, dass Frau Meininghaus ihren Ruhestand genießen und sich dennoch hin und wieder an der CRRS blicken lassen wird!

Frau Meininghaus hat sich inzwischen bei den Schülerinnen und Schülern mit einem netten Brief bedankt. Den Brief finden Sie hier.

 

Besuch aus Kamerun

Am 17.03.16 besuchte Herr Horwan Gajwa unsere Schule. Er ist ein Deutschlehrer aus Kamerun, der für 3 Wochen in Soest war. Die evangelische Jugendkirche organisierte die Unterrichtsbesuche an der Christan Rohlfs Realschule sowie andere Veranstaltungen für Herrn Gajwa, um sich für die Jugendreise nach Kamerun zu bedanken.

Er erklärte uns, dass Kamerun in Zentralafrika liegt, genau neben Nigeria. Der Deutschlehrer freut sich, dass in seiner Stadt alle Religionen friedlich zusammenleben. Im nördlichen Teil des Landes gibt es viele Flüchtlingslager. Die Menschen fliehen vor Boko Haram einer Islamistischen Terrororganisation in Nigeria.

Herr Gajwa berichtete von seiner Schule, welche etwas außerhalb der Stadt liegt. Es ist eine christliche Schule, die nach dem französischen Schulsystem aufgebaut ist. In Kamerun gibt es keine Schulpflicht, trotzdem gibt es allein auf dieser Schule 1.290 Schüler und Schülerinnen. Die Zahl der Schüler wuchs in den letzten Jahren rasant, sodass neue Lehrer eingestellt wurden und die Schule erweitert wird. Bis das zusätzliche Gebäude errichtet ist, wurden einige Klassenräume mit Holzplatten aufgeteilt. Die Schüler können zwischen verschiedenen Sprachen wählen. Unterrichtet werden verschiedene Heimatsprachen, Deutsch, Spanisch, Englisch und Arabisch. Sehr stolz ist die Schule auf ihren Informatikraum.

Von: Nina Senftleben